Tribünengeflüster!
+++ Heimpleite: Mit 1:3 (1:3) verlor unsere zweite Mannschaft am Sonntagvormittag ihr Rückrundenauftaktspiel gegen den FSV Blau-Weiß Neschwitz. Bei herrlichen Bedingungen besuchten knapp 90 Zuschauer (darunter 33 lautstarke Gästefans) das NORBERT-PASSECK-SPORTFELD und untermalten ein schönes Kreisklassespiel. Unschön war die Verletzung eines Neschwitzers, der ohne Fremdeinwirkung ins Seenlandklinikum gebracht werden musste. Wir wünschen ihm auf diesem Wege alles Gute und eine schnelle Rückkehr auf den Rasen. Den Unterschied machte am Sonntag der Neschwitzer Felix Stöltzner, der alle drei Treffer der Gäste erzielte. Schiedsrichter Robert Waschnick hatte etwas Mühe, mit der Spielgeschwindigkeit Schritt zu halten, wodurch einige Entscheidungen aus der Ferne gefällt wurden. Aber auch hier respektierten beide Teams sein Handeln und verfielen nicht in Meckereien. „Unterm Strich patzten wir bei zwei Gegentoren individuell. Das finde ich ärgerlich, da wir immer wieder an der Konzentration arbeiten. Mit etwas Glück wäre ein Punkt möglich gewesen, denn mit der zweiten Halbzeit bin ich sehr zufrieden“, so Cheftrainer Danny Püschel (35). Viel Zeit zur Analyse bleibt allerdings nicht. Denn schon am kommenden Freitag geht es unter Flutlicht bei der SpG Elstra/Thonberg II (Anstoß: 18:30 Uhr) um Punkte. Den einzigen Treffer für Bergen erzielte Robert Lange per Foulelfmeter.. Bergen II spielte mit: M. Engler, E. Stephan, M. Horn, L. Nath, E. Kubenka, A. Runschke, R. Lange, M. Seifert, T. Kretzschmar, F. Wussow, T. Passeck, D. Passeck, P. Michling, O. Krasel, A. Lupp +++
+++ Men of the Match: Beim 1:1 in Großnaundorf sicherte sich Hubertus Zschorlich (32) die Trophäe „Spieler des Spiels”. 26 Prozent aller Stimmen gingen an unsere Nummer „50”, der mit einer spektakulären Parade seine Mannschaft im Spiel hielt. Auch ansonsten war der Schlussmann sehr präsent und agierte mit seiner Hintermannschaft bei diesen schwierigen Bedingungen sehr harmonisch. Platz zwei ging mit 22 Prozent an unseren Toptorjäger Paul Pantke (19), der nicht nur den wichtigen Ausgleich erzielte, sondern auch unermüdlich ackerte. Den dritten Platz sicherte sich Marc Weinhold (23) mit 18 Prozent. Er lieferte sich packende Duelle mit dem starken Angreifer Menzel von der SGG. Als Tagessiegerin ermittelte der Zufallsgenerator Irene Bollersdorf (37) aus Groß Neida. Sie darf sich über einen Füllfederhalter „Diplomat” mit einer einzigartigen Ledertasche freuen, auf der die Helden des 1. Kreisoberligameistertitels eingraviert sind. Wir wünschen Irene viel Spaß mit dem Preis und danken wie immer allen Teilnehmern fürs Abstimmen. +++
+++ Fandels-Freunde: Einen starken Auftritt lieferte das Schiedsrichtergespann Hentschel, Ritter und Werner am Sonntagnachmittag in Großnaundorf ab. Bei äußerst schwierigen Platzbedingungen (knochentrocken und super holprig) agierte das komplette Gespann während der gesamten Spielzeit beeindruckend abgeklärt. Auch beim Handtor von Menzel konnte Linienrichter Ritter Hauptschiedsrichter Hentschel mit freiem Blick auf die Situation sofort unterstützen. Die Kölner Experten vergeben die Note 2, da aufgrund von zwei fehlenden Gelben Karten (taktisches Foul von P. Pantke und die Vielzahl der Fouls vs. N. Pfeiffer) keine bessere Note möglich war. Trotzdem wünscht man sich solche Leistungen öfter. Chapeau!+++
+++ Personalien: Jeremy Zschieche (21) fiel am Sonntag in Großnaundorf aufgrund eines dicken Sprunggelenks aus. Der quirlige Außenverteidiger war beim Training unglücklich umgeknickt. Die „Physios” rechnen aber in dieser Woche wieder mit seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining. Neben „Jerre” fehlten im Aufgebot auch Jonas Matsch (26, beruflich verhindert), Franz Jurjanz (28, Urlaub), Pascal Hering (23, Sprunggelenksprobleme) und Markus Schmidt (23, nach Bandscheiben-OP). Eine erfreuliche Nachricht gibt es vom Langzeitverletzten Franz Zeiler (23, Aufbautraining nach Kreuzbandriss): Er besuchte am Sonntag das Heimspiel unserer Zweiten und verkündete überraschend, dass er noch in der Rückrunde ins Mannschaftstraining einsteigen möchte. Max Herrmann-Heber (29) lief in Großnaundorf wieder mit seiner alten Wunschnummer „3” auf. „Es ist mit den ‚Oldtras‘ nun alles geklärt und ich darf in Zukunft wieder mit der ‚3‘ auf dem Rücken spielen“, so Max nach der Partie. Ein Fanbündnis hatte immer wieder versucht, die „3” von Hall of Famer Andreas Jordan (43, 265 Einsätze, 8 Treffer) aus dem Sortiment zu nehmen. Doch im Verein ist derzeit nur die heilige „10” von Galionsfigur Norbert Passeck (52) für die nächsten 25 Jahre gerichtlich ausgesondert.+++