Interview mit Stefan Zehler

Cornelia: Hallo Stefan, schön, dass wir endlich die Gelegenheit gefunden haben, miteinander zu plaudern. Viele Fans sind große Fans von dir, aber alle würden gern ein bisschen mehr über dich erfahren. Du bist nun seit dreieinhalb Jahren Cheftrainer der 1. Männermannschaft des LSV Bergen. Du hast das Ruder übernommen, als der Verein aus der Kreisoberliga (nach 13 Jahren) abgestiegen ist. Genau da, wo der Verein am Boden lag. Die zweite Mannschaft hatte sich abgemeldet, der Kader war überaltert und unfit, die Zukunft ungewiss und die Fanszene wandte sich ab. Kurz gesagt, der Verein stand vor dem Nichts. Was reizt einen Menschen, genau da einzusteigen? Viele würden sagen: „Nein danke.” Man kann schließlich nur verlieren.

Stefan: Hallo Corni, ich bedanke mich für die Einladung und freue mich auf ein kleines Interview mit dir. Man muss wissen, dass ich vor der Übernahme der Männermannschaft sieben Jahre im Nachwuchsbereich des LSV tätig war. Die Verbindung zu Bergen kam nach meiner Rückkehr aus der Schweiz zustande. Da der damalige F-Jugend-Trainer „Bombe” Nico Simgen, der leider viel zu früh von uns gegangen ist, meinen Sohn Paul trainiert hatte, war ich von diesem Ambiente beim LSV von Tag eins an begeistert. Für mich gab es nur noch den LSV. Es ist ein ganz spezielles Flair, das diesen Verein ausmacht. Mit einem wunderschönen Stadion, das jeden Fußballfan dahinschmelzen lässt. Da ich den Absturz bzw. den Abstieg miterlebt hatte, wollte ich natürlich helfen. Ein Neuaufbau sozusagen. Ich hatte unserem Präsidenten klar zu verstehen gegeben, dass ich nur mitmache, wenn unser Kapitän Stefan Koark weiterhin beim LSV Fußball spielt und ich meinen eigenen Co-Trainer mitbringen darf. So begann im Sommer 22 diese schöne Reise.

Cornelia: Der Kontakt kam also quasi durch "Bombe" zustande. Also, dass du beim LSV Bergen gelandet bist?

Stefan: Das kann man durchaus so sagen. Nach meiner Rückkehr aus der Schweiz wollte Paul mit seinen Freunden Fußball spielen. Da sein Kumpel Pepe in Bergen seine ersten Gehversuche auf dem Platz machte, war Paul natürlich dabei. Dort hat „Bombe” dann das Feuer entfacht, welches bis heute anhält. Damals holte er mit seinem Jahrgang überraschend den Kreismeistertitel (u. a. mit Elias Weise, Paul Pantke und Markus Kralisch) – als absoluter Underdog. Das ist bis heute einer der größten Erfolge des Bergener Nachwuchses. „Bombe” war ein sehr herzlicher Mensch, der mich natürlich begeistern konnte und von dem ich mir einiges abschauen konnte.

Cornelia: Du bist nicht nur Trainer des LSV Bergen, sondern auch ein erfolgreicher Unternehmer (du hast unter anderem den Unternehmenspreis 2025 gewonnen) und seit Sommer auch Trainer der U11 des FC Energie Cottbus. Obendrein bist du auch noch Familienvater. Wie managt man eigentlich so eine „normale” Fußballwoche? Dein Co-Trainer „Chrischa” hat einmal über dich gesagt: „Eine Woche aus dem Leben unseres Coaches würde bei mir drei Wochen Urlaub hintereinander bedeuten.” Hast du Superkräfte?

Stefan: Das geht natürlich nur mit einem starken Team. Angefangen bei meiner Fußballerfamilie zu Hause mit meiner tollen Frau. Weiter geht es über die Firma, in der ich herausragende Arbeiter und Büroprofis an meiner Seite habe, bis hin zu unserem Trainerteam beim LSV. Solche Aufgaben funktionieren nur mit guten Leuten, und die habe ich seit Jahren an meiner Seite. Dafür bin ich sehr dankbar. Mein Opa hat mir in meiner frühen Kindheit die Leidenschaft für Fußball eingeimpft, und sie hält bis heute an. Er ist meine bzw. unsere große Leidenschaft, die hin und wieder zusätzliche Energie in allen Lebensbereichen freisetzt.

Cornelia: Du hast nicht nur das Team extrem verjüngt, sondern dem LSV auch einen neuen, erfrischenden Angriffsfußball beigebracht (letztes Jahr ungeschlagen mit den meisten Toren aufgestiegen). Trotz vieler kritischer Stimmen bist du stets deiner Linie treu geblieben. Der Erfolg gibt dir recht. Hattest du je Zweifel an deinem Vorhaben? Wie ist es dir gelungen, den Kader Schritt für Schritt umzubauen?

Stefan: Da ist es natürlich ganz wichtig, dass man seiner Philosophie treu bleibt. Das gelingt am besten, wenn man stets positiv bleibt. Bei mir ist das Glas immer halb voll, selbst wenn es kaputt ist. So kann ich meine Spieler am besten überzeugen und motivieren. Mir macht es persönlich immer Spaß, mit jungen, hungrigen Spielern zu arbeiten, die bereit sind, Pläne umzusetzen und mir zu vertrauen. Der Anfang war etwas schwer, das muss ich zugeben. Wir hatten auch Glück, dass die ersten jungen Spieler – Pascal Hering, Markus Kralisch, Marcel Colditz, Marc Weinhold und Jeremy Zschiesche – so eingeschlagen sind. Diese Spieler haben dann wiederum andere Jungs ins Boot geholt. Das ist quasi ein Selbstläufer. Bei uns bekommt niemand Geld (nicht einmal die Trainer von Bergen I), und doch haben wir mit einer Physiotherapeutin, einem tollen Stadion und einem Kunstrasenplatz in KM gute Bedingungen, die es dem einen oder anderen schmackhaft machen, für Bergen Tore zu schießen.

Cornelia: In letzter Zeit haben sich die Gerüchte verdichtet, dass du komplett nach Cottbus wechseln wirst. Schließlich machst du deine B-Lizenz beim FC Energie und trainierst seit Sommer die U11. Was ist da dran?

Stefan: Ich bin Cottbus unheimlich dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, diese Lizenz zu absolvieren. Dafür muss man allerdings einen Leistungskader betreuen. Ein Jahr oder zwei Jahre, das kommt ganz darauf an. Ich möchte dem LSV aber treu bleiben, das kann ich hier versprechen. Es ist anstrengend, die Wege und Aufgaben zu meistern, aber ich möchte es unbedingt schaffen.

Cornelia: Es fällt auf, dass immer mehr ältere Spieler bei dir durchs „Raster” fallen. Arbeitest du lieber mit jungen Spielern zusammen?

Stefan: Es ist sehr wichtig, erfahrene Spieler in unseren Reihen zu haben. Wenn ich an unseren Kapitän Stefan Koark denke, der in jedem Training und Spiel vorangeht und immer noch extrem ehrgeizig ist, dann ist das sehr wertvoll. Oder Niels Perlitz, der eine unglaubliche Leidenschaft ausstrahlt, von der die jungen Spieler nur profitieren können. Das ist unverzichtbar. Aber ich bin auch ehrlich und muss mir nicht von ehemaligen „Helden” erklären lassen, dass man seine Läufe auch für sich allein machen kann. Oder dass man sich bei bestimmten Trainingsformen rausnimmt. Dafür bin ich nicht hier. So etwas ist in den vergangenen Jahren einige Male vorgekommen. Die aktuell älteren Spieler (David Weidauer, Robby Hiller und Robert Henning) sind immer voll dabei. Ohne jegliches Gejammer.

Cornelia: Kurios ist auch, dass du beide Söhne in unterschiedlichen Teams trainierst. Charlie in Cottbus und Paul in Bergen. Wie ist es für dich als Vater und Trainer, diese Aufgabe zu meistern?

Stefan: Das ist schon eine schwierige Aufgabe. Schließlich sind beide völlig verschiedene Typen. Paul, mit dem ich zu Hause nie weiter über Training und Spiel in Bergen spreche, ist eher der ruhige Typ. Er ist einfach von Null auf 100 im Männerbereich eingeschlagen. Charlie hingegen ist ein Energiebündel, für das sich alles um Fußball dreht. Er würde am liebsten den ganzen Tag nichts anderes machen. Da ist es schon viel schwieriger, seine Power auf dem Trainingsplatz ordentlich zu händeln. Aber im Hause Zehler trennen wir das ganz gut. Fußball ist natürlich die Nummer eins, aber dabei geht es mehr um unsere Lieblingsvereine als um Spiel- oder Trainingsauswertungen. Da ist es natürlich von Vorteil, eine tolle Frau/Mama zu haben, die das alles etwas leichter macht.

Cornelia: Hinter den Kulissen war beim LSV zuletzt die Stimmung etwas angespannt, was den Vorstand betrifft. Mir ist zu Ohren gekommen, dass es eine Opposition gibt. Bei der bevorstehenden Jahreshauptversammlung möchte bzw. soll sich diese zur Wahl stellen. Wie bewertest du die Situation?

Stefan: Dazu sage ich ganz klar: Wir sind alle Ehrenamtliche und wollen positive Energie und vor allem viel Kommunikation. Junge Menschen, die sich engagieren und bereit für neue Aufgaben sind, sollte man unbedingt unterstützen. Ich kenne einige der Leute, die sich bereit erklärt haben, und kann ganz offen und ehrlich sagen, dass ich ein gutes Gefühl habe. Trotzdem möchte ich dem jetzigen Vorstand ein riesiges Kompliment aussprechen, denn er hat über viele Jahre hinweg sehr gute Arbeit geleistet. Präsident Michael Uhlig ist für mich auch ein enger Freund geworden. Ich könnte mir aber wirklich noch nicht vorstellen, ihn im Ruhestand zu sehen. Schauen wir, was die Wahlen bringen werden.

Cornelia: Du hattest am Anfang erwähnt, dass Kapitän Stefan Koark unbedingt weiter beim LSV spielen sollte, als du vor dreieinhalb Jahren das Traineramt übernommen hast. Wir kennen unsere Nummer „15” als sehr ehrgeizigen Sportler, der auch mal auf den Tisch haut. Wie oft kracht es eigentlich zwischen euch? Wir konnten schon einige Diskussionen zwischen euch während der Spiele beobachten.

Stefan: Ja, es ist nicht immer leicht mit ihm (*grinst). Er ist für mich der beste Fußballer, den ich auf Amateurebene erlebt habe – und das in all den Jahren. Zudem ist er fachlich sehr reif und, wie schon mehrfach erwähnt, extrem ehrgeizig. Streit gab es zwischen uns aber noch nie. Am Ende folgt er unseren Anweisungen, auch wenn sie ihm manchmal nicht gefallen. Er möchte natürlich auch offensiv spielen, was unserer Philosophie entspricht. Zudem ist er für die jungen Spieler das beste Vorbild in fußballerischer Hinsicht. Das Wichtigste ist, dass wir uns immer in die Augen schauen können. Aber ich sage auch, dass man mit 38 Jahren noch etwas in Sachen positiver Motivation dazulernen kann.

Cornelia: Wie lautet eigentlich dein langfristiges Ziel beim LSV Bergen? Der Verein ist ja wieder in ruhigen Fahrwassern und mit zwei Männermannschaften ziemlich gut aufgestellt.

Stefan: Es wäre natürlich schön, wenn wir unseren Rasen irgendwann einmal erneuern könnten, wie es beispielsweise in Hochkirch geschehen ist. Am wichtigsten sind aber immer einsatzfähige Mannschaften, auch im Nachwuchsbereich. Vielleicht gelingt uns ja noch einmal der große Wurf mit dem Kreisoberligatitel. Mein Co-Trainer schwärmt noch heute von der Meistersaison 2011/2012, sagt aber auch, dass die heutige Mannschaft viel mehr Potenzial hat als die damalige. Wir wollen weiterhin mit jungen Spielern zusammenarbeiten und Spaß am Spiel und an der Bewegung verbreiten. Mein Ziel ist es, noch einmal den Titel zu holen und vielleicht eine Liga höher zu spielen. Das ist aber noch ein ganzes Stück entfernt.. +++

Cornelia: Ihr habt euch im Sommer auch in der Breite ziemlich gut verstärkt. Aber sowohl dein Wunschspieler als auch der deines Co-Trainers haben kurzfristig abgesagt. Wie gehst du mit solchen Rückschlägen um?

Stefan: Ja, solche Dinge sind natürlich ärgerlich. Trotzdem bleibt man am Ball und schenkt diesem Spieler Aufmerksamkeit. Indem man Spiele besucht, an denen er beteiligt ist. Eine oder zwei Saisons sind schnell gespielt. Ein 22-, 23- oder 24-jähriger Spieler ist für uns immer noch sehr interessant. Beim Spieler meines Co-Trainers ist auch noch nicht das letzte Wort gesprochen. Er wäre ein alter Bekannter, der auf mehreren Positionen einsetzbar ist und uns auf Anhieb helfen würde. Ich habe aber schon wieder den einen oder anderen Kontakt geknüpft. Die Fans können sich also auf Verstärkungen freuen!

Cornelia: In Bergen bekommt niemand eine Aufwandsentschädigung. Nicht einmal die Trainer, was schon sehr, sehr selten ist. Im Bergener Vorort sagt man dir nach, dass du Spieler gezielt abwirbst. Wie gelingt dir das ohne finanzielle Mittel? Kannst du zaubern? Denn auch die Trainingsbedingungen sind nicht die einladendsten (im Winter wird in KM trainiert).

Stefan: Ja, natürlich kommen einige Spieler vom HFC nach Bergen. Das waren damals Jeremy Zschiesche, Marcel Colditz, Bruno Stein und Marc Weinhold. Sie haben jedoch alle in der B-Jugend mit dem Fußballspielen aufgehört. Heute ist Paul ein Zugpferd, das seine Kumpels Nino Pfeiffer und Leopold Schmidt wieder bei sich hat. Das ist ganz normal. Es hat nichts mit Abwerben zu tun, denn Menschen wollen sich wohlfühlen. Trotzdem versuchen wir in Zusammenarbeit mit der Hoy-Reha, unseren Spielern einiges zu bieten. Man sollte auch die Motivation im Trainerteam nicht vergessen und natürlich unser wunderschönes Stadion, in dem wir sonntags regelmäßig vor 100 bis 150 Zuschauern spielen. Bei uns dürfen Spieler auch mal ein Festival besuchen, ohne danach drei Wochen lang nicht berücksichtigt zu werden. Schließlich wollen wir auch mal ein bisschen genießen. Und das Wichtigste ist, glaube ich, schon der offensive Grundgedanke.

Cornelia: In den letzten dreieinhalb Jahren hast du über 60 Spieler eingesetzt. Gibt es einige, die dir besonders in Erinnerung geblieben sind und heute nicht mehr das Trikot der ersten Mannschaft tragen?

Stefan: Zunächst möchte ich mich bei jedem einzelnen Spieler bedanken, der bei diesem wichtigen Umbruch geholfen hat. Besonders erwähnen möchte ich Daniel Passeck, der wirklich alles investiert hat und nun die Kapitänsrolle in der zweiten Mannschaft wunderbar ausfüllt. Ebenso Mathias Seifert, der nie Vorrang für sich beansprucht hat und immer bei jedem Training oder Spiel dabei war. Schade, dass Pascal Knorre sich gegen den Fußball entschieden hat. Sehr schade ist natürlich auch, dass Lukas Prietzel aufgrund beruflicher Veränderungen nicht mehr bei uns spielt. Er war menschlich und sportlich ein sehr guter Part. Da gibt es schon ein paar Leute (Zanardi, Fritz Kobalz usw.). Trotzdem danke ich jedem Spieler, auch wenn es nur ein paar Minuten waren (Sergej Rudakov).

Cornelia: Gibt es Mannschaften, die dir als Vorbild dienen? Wo du sagst: „Klasse Fußball und gute Vereinsarbeit!”

Stefan: Da nenne ich sofort Deutschbaselitz. Für mich ist der Verein in der Region ein absolutes Aushängeschild, der mit wenig Mitteln viel erreicht hat. Dann finde ich Brieske Senftenberg natürlich auch sehr interessant, die mit jungen Spielern einen spielerischen, offensiven Weg gehen. Natürlich ist auch Energie Cottbus im Profifußball zu nennen. Hier wird mit geringen Mitteln viel erreicht.

Cornelia: Inzwischen gibt es ja eine Freundschaft zwischen Stahl Riesa und dem LSV Bergen. Jedes Jahr finden Vorbereitungsspiele statt, bei denen du und Paul immer fehlen. Die BSG hat bereits Interesse an Paul bekundet. Ist das eine Vorsichtsmaßnahme, um Abwerbungsversuchen aus dem Weg zu gehen?

Stefan: Ich lege den Urlaub so, dass Paul und ich nicht da sind. Nein, Quatsch. Mein Jahresurlaub findet immer im Februar statt, das liegt an der Arbeit. Nun ist es eben so, dass Paul nicht unbedingt mit in den Urlaub muss. Bei der Wahl des Urlaubsziels entscheidet er sich dann aber doch stets für die Familie. Die Freundschaft zwischen den Teams finde ich übrigens super. Da muss ich ganz klar Patrick Scholz (Ehrenspielführer) erwähnen, der sie ins Leben gerufen hat. Ich konnte ja schon Derik Gründler (Spieler und Co-Trainer der BSG II) bei den Oster-Open kennenlernen. Er ist ein verrückter Typ, mit dem es Spaß macht, zu fachsimpeln.

Cornelia: Was waren die Höhepunkte deiner 3 1/2-jährigen Zeit beim LSV Bergen in der ersten Männermannschaft?

Stefan: Da gab es einige, angefangen mit den Spielen gegen Energie Cottbus. Vor allem das zweite Spiel (2:12) ist mir sehr in Erinnerung geblieben. Auch unsere Meisterfahrt nach Breslau und die ungeschlagene Saison waren großartig. Es gibt viele schöne Momente, die ich nicht hervorheben möchte. Ich hoffe, dass noch viele schöne Momente hinzukommen.

Cornelia: Gab es Momente die nicht so schön waren?

Stefan: Unschön war als Marcel Zwahr gegen Laubusch zusammengebrochen ist. Erwähnenswert ist jedoch, wie Laubusch diese Situation gemeinsam mit uns gemeistert hat. Großes Lob noch einmal an die Laubuscher. Außerdem finde ich es schade, dass der Verband nicht über die Abschaffung von Hartplatzspielen, wie es sie beispielsweise in Brandenburg gibt, nachdenkt. Dort finden in der kalten Jahreszeit nur Kunstrasenspiele statt. Die Ergebnisse gegen Kubschütz und Hochkirch müssen auch angesprochen werden, denn da sind wir mehr als gestrandet.

Cornelia: Wir nähern uns dem Ende des Interviews. Mich würde allerdings noch interessieren, wie du Weihnachten feierst.

Stefan: Dieses Jahr ist das erste Weihnachten ohne meine Großeltern, bei denen wir sonst immer leckeren Karpfen gegessen haben. Nun feiern wir mit meiner Frau und der gesamten Familie (inklusive Tochter und Enkelkind) klassisch zu Hause. Meine Frau liebt Weihnachten und könnte in puncto Weihnachtsdeko locker mit den verrückten Amerikanern mithalten.

Cornelia: Ich bedanke mich für die Einblicke und wünsche dem 1. Kreisoberligameister weiterhin viel Erfolg.

Stefan: „Nichts zu danken.” Es hat mir viel Spaß gemacht. Auf bald!