Bergen holt einen 0:3-Rückstand auf und rettet einen Punkt in Wittichenau!
Beim Altkreisderby zwischen der DJK Blau-Weiß Wittichenau und dem LSV Bergen 1990 sahen die 140 zahlenden Zuschauer ein Spiel mit sechs Toren, in dem der LSV eine völlig verschlafene Anfangsviertelstunde spielte und früh mit 3:0 in Rückstand geriet. Keine 60 Sekunden waren gespielt, da segelte eine Hereingabe in den Bergener Strafraum, die Niklas Zschorlich mit dem Arm ins Tor beförderte. Die Schiedsrichter sahen dieses „Kunststück” nicht und gaben den Treffer. Bergen hatte Probleme, in die Zweikämpfe zu kommen, und tat sich auf dem Rasen schwer mit dem Passspiel. In puncto Passschärfe und -genauigkeit gab es für den LSV viel Luft nach oben. Hubertus Zschorlich verhinderte nach fünf Minuten mit einer klasse Parade das 2:0 der Hausherren. In der 10. Minute war er allerdings machtlos, als Routinier Maik Nicolaides überlegt aus 15 Metern zum 2:0 einschoss. In der 16. Minute erhöhte Wittichenau, nach einem Luftloch von Marcel Colditz vor dem Strafraum der Hausherren, durch Frank Wittek nach einem schnellen Konter auf 3:0. Erst jetzt wurde Bergen langsam wach und erlangte mehr Spielkontrolle. Paul Pantke besorgte in der 21. Minute den 3:1-Anschlusstreffer. Wittichenau antwortete fast mit dem 4:1, doch Marcel Colditz klärte in höchster Not. Bergen wurde immer stärker und hatte bis zum Seitenwechsel gute Einschussmöglichkeiten. Doch ein weiterer Treffer sollte nicht gelingen. Nach dem Seitenwechsel fehlte zunächst der Esprit im Angriffspiel der Bergener. So mussten die 85 Schlachtenbummler aus der Elsterheidemetropole warten, bis sie wieder Grund zum Jubeln hatten. Hubertus Zschorlich schickte Paul Pantke mit einem langen Ball auf die Reise. Pantke blieb cool vorm Wittichenauer Tor und erzielte das 3:2. In der 70. Minute traf Bergens Nummer „20” mit seinem dritten Treffer des Tages zum 3:3-Ausgleich. Von Kapitän Stefan Koark über Nino Pfeiffer landete das Spielgerät beim aktuellen Torschützenkönig der Kreisoberliga, der seine ganze Klasse bewies und seinen 27. Saisontreffer erzielte. Anschließend gab es auf beiden Seiten noch einige Halbchancen sowie ein paar strittige Schiedsrichterentscheidungen, die die Gemüter ein wenig erhitzten. Weitere Treffer fielen nicht, sodass sich am Ende beide Teams die Punkte teilten. Wittichenau reist nächsten Samstag um 15:00 Uhr zum Tabellenschlusslicht nach Wachau. Die Mannschaft von Stefan Zehler empfängt hingegen am Sonntag um 10:30 Uhr das Spitzenteam vom SV Gnaschwitz/Doberschau.
Bergen spielte mit: H. Zschorlich, L. Schmidt (71. min M. Herrmann-Heber), M. Weinhold, M. Colditz (46. min R. Schramm), N. Perlitz, S. Koark, F. Jurjanz (80. min E. Friedrich), A. Titze, E. Weise (71. min L. Exner), N. Pfeiffer, P. Pantke
Bergen freut sich auf das Altkreisderby am Samstag in Wittichenau!
Bereits zum 24. Mal heißt es am kommenden Samstagnachmittag (15:00 Uhr): DJK Blau-Weiß Wittichenau gegen LSV Bergen 1990. Ausgeglichener könnte die Gesamtbilanz in diesem Altkreisderby nicht sein. Beide Mannschaften haben neun Siege auf der Habenseite, bei fünf Punkteteilungen. Die Prucha-Elf belegt mit 30 Punkten momentan den achten Tabellenplatz und hat drei Zähler Rückstand auf unseren LSV (Platz 7). Trotzdem ist dies kein normales Verfolgerduell, denn beide Sportanlagen liegen gerade einmal 12 Kilometer voneinander entfernt, somit hat man schon ein „Derby”. Max Herrmann-Heber (29) sagt: „Seit der Auflösung unseres größten Rivalen aus der Elsterheide sind solche Spiele für uns jetzt ein Derby. Jeder freut sich auf den Samstag und möchte an den Hinspielerfolg anknüpfen!” Damals gewann die Mannschaft von Stefan Zehler (43) mit 8:1 auf dem NORBERT-PASSECK-SPORTFELD, was bis heute der höchste Sieg in Bergens 14-jähriger Kreisoberligageschichte ist. „Wir wissen, dass beim Hinspiel am Ende alles wie geschnitten Brot lief. Solche Tage gibt es im Fußball. Diesen Sieg bewerten wir nicht über. Wir rechnen am Samstag mit hochmotivierten Hausherren, die alles versuchen werden, um das Spiel vom Oktober gutzumachen“, so Bergens Coach Stefan Zehler (43). Wittichenau hat mit Kapitän Bernhard Korch und Maik Nicolaides sehrnviel Erfahrung in seinen Reihen. Zudem verfügt die Deutsche Juendkraft mit Paul Kockert und Marco Bulang über ein fußballerisches Element, nach dem sich viele Mannschaften sehnen. Mit dem "Ewigen" Frank Wittek und dem laufstarken Niklas Zschorlich gibt es weitere Spieler im Team der Blau-Weißen, die in der Elsterheide bestens bekannt sind. Für unseren Schlussmann Hubertus Zschorlich wird der Samstag eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte sein. Im Hinspiel fehlte unsere Nummer „50”, die vor der Saison aus dem karnevalverrückten Wittichenau nach Bergen wechselte, aufgrund von Knieproblemen. Beim 1. Kreisoberligameister werden personell die Rückkehr von Abräumer Franz Jurjanz (28, Urlaub) und des technisch versierten Linksfußes Jeremy Zschiesche (21, Infekt) erwartet. Große Fragezeichen stehen hinter Abwehrmonster Marcel Colditz (24, muskuläre Probleme) und Angreifer Jonas Matsch (26, Arbeit).
Unsere zweite Mannschaft hat an diesem Wochenende Heimrecht. Zu Gast am Sonntagvormittag (Anpfiff 10:30 Uhr) auf dem NORBERT-PASSECK-SPORTFELD ist die SpG SV Biehla/Cunnersdorf/BSW II. Nach den beiden Auftaktniederlagen gegen Neschwitz und Elstra/Thonberg II will die Mannschaft von Trainer Danny Püschel (35) natürlich einen Heimerfolg erzielen.
Tribünengeflüster!
+++ Happy Birthday: Wir gratulieren unserer Nummer „83”, David Weidauer, nachträglich zum Geburtstag. Seit mittlerweile zwölf Jahren fliegt der 43-jährige Torwart bereits für uns durch den Strafraum und bringt es dabei auf 215 Einsätze, bei denen er 53-mal ohne Gegentor blieb. Vor der Saison wollte „Weidi” kürzer treten und sich mehr um die Videoanalyse kümmern. Aufgrund mehrerer Verletzungen auf der Torwartposition kehrte der Keeper jedoch zurück. „Auch aktuell unterstützt er uns im Training, wo er nur kann. Er ist ein absolutes Paradebeispiel dafür, wie man sich im Mannschaftssport und im Vereinsleben verhält“, so Stefan Zehler (43). +++
+++ Happy Birthday II: Florian Müller feierte am letzten Donnerstag seinen 19. Geburtstag. „Flo“, der vornehmlich im Defensivbereich unserer zweiten Mannschaft zum Einsatz kommt, bestritt bisher 13 Einsätze für unsere Farben. Neben Hyrox und dem Schwarzkollmer Jugendclub gibt der 185 cm große Berufssoldat „Oldtimer” als große Leidenschaft an. Die Redaktion wünscht nachträglich alles erdenklich Gute und hofft noch auf viele weitere Einsätze für den erfolgreichsten Verein der Elsterheide.+++
+++ Personalien: Abwehrass Marcel Colditz (24) hat sich beim 4:3-Auswärtserfolg ohne Fremdeinwirkung an der Wade verletzt und musste vorzeitig ausgewechselt werden. Die medizinische Abteilung geht von einer möglichen Zerrung aus. Ob er am kommenden Wochenende in Wittichenau (Sa., 15:00 Uhr) auflaufen kann, ist ungewiss. Wir wünschen „Coldi” gute Besserung! Unterdessen macht unsere Nummer „6”, Markus Schmidt (23), nach seiner Bandscheibenoperation große Fortschritte. „Ich bin aktuell fast schmerzfrei und arbeite täglich mit den Physiotherapeuten. Es freut mich riesig, wenn man sieht, wie man langsam immer stärker wird“, so Markus gegenüber www.lsvbergen.de. Pascal Herring (23, grippaler Infekt), Franz Jurjanz (28, familiäre Gründe), Erik Friedrich (27, Urlaub), „Meisterkeeper” Robert Henning (38, Lungenprobleme), Jeremy Zschiesche (21, familiäre Gründe) und Benno Berlin (21, Rippenprellung) fehlten am Samstag auf dem Spielberichtsbogen in Wachau.+++
+++ Men of the Match: Er kam, sah und siegte. Zur Verwunderung vieler stand Markus Kralisch (21) am Samstag auf dem Spielberichtsbogen und überzeugte bei seinem 20-minütigen Auftritt alle. Der Siegtorschütze, der aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit (NP-Investments) momentan nicht am Mannschaftstraining teilnehmen kann, war mit dem späten Siegtor der Matchwinner. Schon beim zwischenzeitlichen 3:2 für Bergen hatte er einen großen Anteil am Treffer. 37 Prozent der User wählten unsere Nummer „18” zum Spieler des Spiels. Platz zwei ging an den nimmermüden Niels Perlitz (42, 23 %), vor Abwehrspezialist Rico Schramm (19, 22 %). Es war eine äußerst knappe Entscheidung, bei der gleich sechs weitere Spieler nur knapp das Podium verpassten. Richard Neider (33) aus Almosen darf sich über wetterfeste Outdoor-Kopfhörer der Marke „Giona” freuen. Diese Kopfhörer bieten ein unverwechselbares Klangerlebnis (wasserdicht und unentzündlich) und überzeugen mit einer Akkulaufzeit von bis zu 72 Stunden. Wir wünschen viel Spaß mit dem Gewinn und danken wie immer allen fürs Abstimmen!+++
+++ Fandels-Freunde: Am Samstagnachmittag gab es keine guten Kritiken für das Schiedsrichtergespann Buder, Dankhoff und Jahn. Die Experten aus Köln bemängelten nicht nur das Abseitstor der Wachauer zum 1:1-Ausgleich, das nach einer Absprache zwischen Assistent und Schiedsrichter gegeben wurde. Sie bemängelten auch die viel zu lange Leine von Buder, der erst spät zu den gelben Karten griff, was die Partie am Ende hitzig machte. Auch eine Elfmetersituation, als Paul Pantke vom letzten Mann der Wachauer gefoult wurde, führte nach einer erneuten Rücksprache mit dem Assistenten zu keiner Umentscheidung. Der komplette Auftritt der Unparteiischen kann am Ende nur mit einer 4,5 bewertet werden, weil Buder es in den entscheidenden Momenten verpasste, die richtigen Zeichen zu setzen. Dass der Hauptschiedsrichter auch schon bessere Noten mit Bergener Beteiligung abräumte, zeigte er zuletzt am 9. März 2025, als er das Heimspiel unserer Mannschaft gegen Großdubrau (5:0, Tore: 2 x P. Herring, M. Colditz, S. Kark, M. Schmidt) leitete und eine starke 2,0 absahnte. +++
Spektakel in Wachau: Markus Kralisch entscheidet den actionreichen Nachholer in der 97. Minute!
Am Samstagnachmittag stand das Nachholspiel vom 16. Spieltag zwischen dem TSV Wachau und unserem LSV Bergen 1990 auf dem Programm. Bei bestem Fußballwetter sahen die knapp 100 Zuschauer eine actionreiche Partie mit reichlich Torchancen und schönen Spielzügen, die jedem Fußballfreund ein Lächeln ins Gesicht zauberten. Die abstiegsbedrohten Wachauer begannen mutig und versuchten, den LSV früh im Aufbauspiel zu stören, was ihnen in den ersten Minuten auch gut gelang. Mit zunehmender Spielzeit wurde Bergen immer stärker und kreierte schöne Spielzüge. Kapitän Stefan Koark setzte dabei immer wieder seine Mitspieler in Szene, auch seinen Nebenmann in der Zentrale. „Soldat” Niels Perlitz spielte groß auf. Mit 42 Jahren gewann er nahezu jeden Zweikampf und war somit der perfekte Personenschützer für Bergens Schaltzentrale. Leider verpassten Stefan Koark, Paul Pantke und Nino Pfeiffer zunächst die Chance, die Führung für den LSV zu erzielen. Doch auch zwei gute Konterchancen für die Hausherren hätten im Bergener Tor landen können – doch Hubertus Zschorlich hielt wie gewohnt stark. Nach 42 Minuten war der Bann gebrochen: Nino Pfeiffer traf nach einem sehenswerten Angriff über mehrere Stationen zum 1:0 für Bergen. Die Hausherren antworteten jedoch mit dem Pausenpfiff, als Henry Hempel aus abseitsverdächtiger Position traf, was einige Bergener auf die Palme brachte. Im zweiten Durchgang brachte Stefan Zehler frisches Personal, was sich bemerkbar machte. Keine fünf Minuten waren gespielt, da erhöhte Paul Pantke nach Vorarbeit von Jonas Matsch auf 2:1 für den LSV. Bergen war jetzt am Drücker und hatte weitere Chancen, das Ergebnis auf 3:1 zu erhöhen. Ein Fehler in Bergens Hintermannschaft bestrafte Henry Hempel in der 67. Minute mit dem 2:2.
Keine zehn Minuten später flankte Max Herrmann-Heber in den Strafraum des TSV. Markus Kralisch ging dieser bananenförmigen Hereingabe nach, sodass TSV-Schlussmann Lorenz arge Probleme hatte, den Ball zu klären. Paul Pantke schaltete am schnellsten und erzielte mit seinem 24. Saisontor das 3:2 für Bergen. Henry Hempel glich jedoch erneut aus. Kurz vor dem Abpfiff traf Paul Pantke nur das Lattenkreuz. In der Nachspielzeit war es schließlich Matchwinner Markus Kralisch, dem der entscheidende Lucky Punch gelang und der somit Bergens zehnten Saisonsieg perfekt machte. Am kommenden Samstag reist Bergen nach Wittichenau, wo es ab 15:00 Uhr um Punkte geht. Zeitgleich müssen „die Kraniche” zum Spitzenreiter an die Wilthener Anfield Road, wo mit Post Bautzen kein Geringerer als ein Titelaspirant wartet.
Bergen siegte mit: H. Zschorlich, L. Schmidt (46. min E. Weise), M. Colditz (47. min R. Schramm), M. Weinhold, L. Exner, N. Perlitz (70. min M. Kralisch), S. Koark, A. Titze (46. min M. Herrmann-Heber), N. Pfeiffer, J. Matsch, P. Pantke
Nachholspiel: Bergen gastiert am Samstag beim Tabellenschlusslicht in Wachau!
Das Osterwochenende liegt hinter den Spielern von Trainer Stefan Zehler (43). Sie haben die Pause genutzt, um mit ihren Liebsten die nötige Energie für die letzten zehn Saisonspiele zu sammeln. Das erste dieser Spiele ist das Nachholspiel vom 16. Spieltag. Am Samstagnachmittag (15:00 Uhr) will man beim TSV Wachau Saisonsieg Nummer zehn eintüten und dem gesteckten Saisonziel von „50 Punkten” einen Schritt näher kommen. „Die Kraniche” kämpfen derzeit um den Klassenverbleib und haben momentan die „rote Laterne” inne. Doch Achtungserfolge gegen Ralbitz/Horka (3:2) und ein 1:1 gegen den Spitzenreiter Post Bautzen zeigen, dass auch die großen Teams der Liga in Wachau ins Straucheln kommen können. Auch Bergen verlor in dieser Saison schon gegen Teams (Oberland/Spree und Ottendorf), die in Wachaus Schlagdistanz liegen. Bei einem Erfolg des TSV am Samstag wäre ein Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz möglich – das sollte ein großer Ansporn für die Mannschaft von Robert Richter sein. Der LSV um Kapitän Stefan Koark möchte am Samstag in Wachau natürlich mit Angriffsfußball aufspielen. „Ich glaube, wir sind einen Schritt weiter als in der Hinrunde, als wir bei einigen Spielen erst zu spät aufgewacht sind. Wir sind zu 100 % fokussiert auf Samstag und möchten natürlich gewinnen. An den letzten Auftritt in Wachau hat unser Kapitän keine guten Erinnerungen (verletzungsbedingte Auswechslung in der 17. Minute). In der Abstiegssaison 2021/22 kassierte man vom TSV eine 6:1-Niederlage (Tor: E. Friedrich). Ansonsten spricht die Gesamtbilanz nach neun Vergleichen klar für den LSV. Achtmal konnte man den Platz als Sieger verlassen, einmal musste man sich geschlagen geben. Wir sind gespannt, wer am Samstag die Nase vorn haben wird.
Unsere Zweite hat erneut ein spielfreies Wochenende vor sich. Das nächste Punktspiel steigt am 19. April um 10:30 Uhr auf dem NORBERT-PASSECK-SPORTFELD, wo man die SpG Biehla/Cunnersdorf/BSW II zum Kreisklasseduell erwartet.